Erste Tarot-Legung Schritt für Schritt: die Methode für Anfänger

Tarot avec significations en français – Dark Forest Tarot

Wie legt man seine erste Tarot-Legung? Schreibe eine offene Frage auf, mische dein Tarotdeck zum Kartenlegen, hebe ab, ziehe drei Karten und lege sie von links nach rechts aus. Deute jede Karte in einem Satz, fasse alle in einem einzigen Satz zusammen und schreibe das Ganze in ein Heft. Rechne mit zwanzig Minuten und versuche nicht, beim ersten Mal alles zu verstehen.

Was brauchst du für die erste Legung?

Fast nichts, und das ist eine gute Nachricht: Die erste Legung muss nicht spektakulär sein, sie muss einfach und abgeschlossen sein. Du brauchst vier Dinge:

  • Ein Tarotdeck mit 78 Karten zum Kartenlegen. Gemeint ist nicht das Tarock, das man zu mehreren am Tisch spielt.
  • Ein Heft und einen Stift oder eine Notiz im Handy.
  • Zwanzig Minuten ohne Unterbrechung und eine ebene Fläche.
  • Eine vorher aufgeschriebene Frage: dazu gleich mehr.

Du schwankst noch bei der Wahl des Decks? Wenn du nicht bei jeder Karte im Buch nachschlagen willst, sind die Tarotkarten mit Bedeutung auf Deutsch für Einsteiger gemacht: Die Bedeutung steht auf jeder Karte, in der Box liegt ein gedrucktes Begleitbuch auf Deutsch, und den kompletten Kurs auf Deutsch bekommst du nach dem Kauf per persönlichem Link. Mit dem Code STAR20 sparst du 20 % auf deine erste Bestellung.

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Die sieben Schritte deiner ersten Legung

  1. Mach es dir bequem. Ein ruhiger Moment, das Handy lautlos, ein freier Tisch. Wenn du dich fragst, ob du dich vorbereiten musst: Unser Artikel Vor dem Kartenlegen schützen schlägt eine Routine in fünf Minuten vor, ganz freiwillig.
  2. Schreibe deine Frage auf. Eine offene Frage, auf dich bezogen, zum Beispiel „Was sollte ich über meinen Arbeitsrhythmus gerade verstehen?“ Vermeide Fragen, die man mit Ja oder Nein beantwortet; unser Leitfaden zum Fragen stellen im Tarot zeigt zehn Umformulierungen.
  3. Mischen und abheben. Mische so, wie es sich richtig anfühlt, und denke dabei an deine Frage. Dann teilst du das Deck in zwei Stapel und legst die untere Hälfte auf die obere. Mehr nicht: Unsere Seite zum Mischen der Karten beschreibt weitere Methoden, falls du andere ausprobieren möchtest.
  4. Zieh drei Karten von oben und lege sie verdeckt von links nach rechts hin, ohne sie anzusehen.
  5. Dreh sie nacheinander um und schau erst einmal hin, bevor du deutest: Figuren, Farben, Blickrichtungen.
  6. Deute jede Karte in einem Satz: was du siehst, das Schlüsselwort, das dich anspricht, die Frage, die dir die Karte stellt.
  7. Fasse in einem Satz zusammen und schreib auf. Erzähle die drei Karten wie eine kurze Geschichte, dann notierst du die Frage, die Karten und deinen Schlusssatz im Heft.

Die allgemeine Methode steht in unserem Leitfaden Tarotkarten ziehen Schritt für Schritt. Hier bleiben wir bei der Legung für Anfängerinnen und Anfänger, vom Anfang bis zum Ende.

Welche Legung eignet sich für das erste Mal?

Für die erste Legung schlagen wir drei Karten vor. Die Tabelle vergleicht die drei gängigsten Möglichkeiten:

LegungStärkenGrenzen
1 KarteSchnell, nur ein Bild zum Betrachten, ideal für jeden Morgen.Wenig Stoff, um zu üben, Karten miteinander zu verbinden.
3 KartenKurz genug, um übersichtlich zu bleiben, lang genug, um eine Geschichte zu erzählen.Du musst vorher eine Leserichtung (Positionen) festlegen.
Kreuz mit 5 KartenMehr Nuancen, ein Überblick über die Situation.Fünf Bilder zu verbinden: am Anfang verliert man leicht den Faden.

Fängst du lieber kleiner an, ist die Tageskarte ein hervorragender Einstieg. Und wenn du danach mehr willst, entdecke die Legung mit drei Karten mit ihren sieben Varianten, dann das Kreuz mit fünf Karten.

Für dieses erste Mal schlagen wir die Positionen „Situation, Hindernis, Rat“ vor: Karte 1 ist die Situation, Karte 2 das, was dich bremst, Karte 3 das, was dir helfen kann oder was du ausprobieren kannst. Das ist nicht die einzig mögliche Deutung, aber sie liefert Anfängern das konkreteste Material.

Eine kommentierte erste Legung, von der Frage bis zum Schlusssatz

Hier ein Beispiel zur Veranschaulichung: Die Karten sind ausgewählt, um die Methode zu zeigen, nicht weil sie jemandem mit dieser Frage unbedingt erscheinen würden.

Frage: „Was sollte ich über meinen Arbeitsrhythmus gerade verstehen?“

  • Karte 1, die Situation: Der Wagen. Was wir sehen: eine aufrechte Figur in einem Gefährt, nach vorn gewandt (auf dem Deck von 1909). Gewähltes Schlüsselwort: Schwung. Frage der Karte: „Wo gehe ich gerade sehr schnell voran?“
  • Karte 2, das Hindernis: Zwei der Schwerter. Was wir sehen: eine verschlossene Haltung, die Augen verbunden (auf dem Deck von 1909). Gewähltes Schlüsselwort: Unentschlossenheit. Frage: „Welche Entscheidung schiebe ich auf?“
  • Karte 3, der Rat: Der Stern. Was wir sehen: eine Figur, die Wasser ausgießt, unter einem klaren Himmel (auf dem Deck von 1909). Gewähltes Schlüsselwort: Beruhigung. Frage: „Was würde mir wieder Vertrauen in meinen Rhythmus geben?“

Zusammenfassender Satz: „Ich komme schnell voran, aber eine offene Entscheidung bremst mich; Vertrauen zurückzugewinnen hieße, sie zu treffen, statt ihr auszuweichen.“ Es wurde nichts vorhergesagt: Die Deutung hat nur eine Spannung in Worte gefasst. Das zeichnet eine gute erste Legung aus.

Wie du die Karten untereinander noch besser verknüpfst, zeigt unser Leitfaden Eine Tarot-Legung deuten mit einer vollständigen Methode.

Wie notierst du deine erste Legung?

Die Notiz macht aus einer Legung einen Lernschritt. Übernimm diese Vorlage in dein Heft und fülle pro Legung eine Zeile aus:

DatumMeine FrageDie drei KartenMein Schlüsselwort pro KarteMein SchlusssatzWas dann geschah
12.10.Mein ArbeitsrhythmusDer Wagen, Zwei der Schwerter, Der SternSchwung, Unentschlossenheit, BeruhigungIch muss eine Entscheidung treffen, um Vertrauen zurückzugewinnen.Einige Tage später ausfüllen

Die letzte Spalte füllst du später aus: Lies die Legung drei oder vier Tage danach noch einmal und schreibe auf, was du beobachtet hast. Schnell merkst du, welche Karten zu dir sprechen und welche sich sperren. Wie du ein solches Heft langfristig führst, erklärt unser Leitfaden zum Tarot-Tagebuch für Anfänger.

Woran erkennst du, ob deine erste Legung gelungen ist?

Es gibt keine richtige oder falsche Antwort, die du überprüfen müsstest. Eine erste Legung ist gelungen, wenn du jedes Bild mit eigenen Worten beschrieben, pro Karte ein Schlüsselwort gewählt, die drei Karten in einem Satz verbunden und alles notiert hast. Es muss nicht sein, dass die Deutung „stimmt“ oder dass du alle Karten verstehst: Das Tarot ist ein Werkzeug zum Nachdenken, kein Orakel, und deine ersten Deutungen trainieren vor allem deinen Blick.

Die Fallen der ersten Legung

  • Alles beim ersten Mal verstehen wollen. Ein Schlüsselwort pro Karte genügt. Der Rest kommt mit den Legungen.
  • Eine geschlossene Frage stellen. „Werde ich Erfolg haben?“ macht dich zum Zuschauer und liefert wenig zu deuten.
  • So lange neu ziehen, bis die passende Karte kommt. Eine Legung pro Frage: Behalte die erste und notiere, was dich stört.
  • Die drei Karten getrennt lesen. Such den roten Faden der Geschichte zwischen ihnen.
  • Dich mit Videos vergleichen. Erfahrene Leser deuten schnell, weil sie Hunderte von Legungen hinter sich haben; du machst gerade die erste.

Weitere häufige Fehler findest du in unserer Liste der Anfängerfehler im Tarot.

Und nach der ersten Legung?

Wiederhole die Übung morgen mit einer Karte, in drei Tagen mit drei Karten, immer mit demselben Deck. Nach einer Woche kennst du einige vertraute Bilder. Um die nächsten Wochen zu strukturieren, folge unserem Plan Tarot in 30 Tagen allein lernen.

Häufige Fragen

Wie legt man Tarotkarten?

Man stellt eine Frage, mischt das Deck, hebt ab, zieht so viele Karten, wie die gewählte Legung vorsieht, und legt sie der Reihe nach aus. Dann deutet man jede Karte in ihrer Position und anschließend alle zusammen wie eine kurze Geschichte. Die einzelnen Handgriffe stehen in unserem Leitfaden Tarotkarten ziehen Schritt für Schritt.

Mit welchem Tarot sollten Anfänger beginnen?

Mit dem, das du jeden Tag gern ansiehst. Das Tarot de Marseille ist eine andere Tradition, ohne Szenen auf den Kleinen Arkana, und wird allein über Symbole gelesen. Als erstes Deck empfehlen wir es nicht: Unser Lerndeck baut auf dem System von 1909 auf, und für ein erstes Deck mit aufgedruckter Bedeutung empfehlen wir dieses. Ein Einsteigerdeck mit aufgedruckter Bedeutung spart dir einfach den Schritt „bei jeder Karte im Buch nachschlagen“.

Wie viele Karten zieht man für die erste Legung?

Drei Karten sind ein guter Kompromiss: genug, um eine Geschichte zu erzählen, und kurz genug, um nicht den Überblick zu verlieren. Wenn dir drei noch viel vorkommen, beginne mit einer einzigen Karte. Mehr dazu in unserem Beitrag zur Zahl der Karten.

Soll ich schon bei der ersten Legung umgekehrte Karten deuten?

Nein. Lies am Anfang alle Karten aufrecht, auch wenn eine im Stapel verkehrt herum liegt: Dreh sie in Leserichtung. Fühlst du dich sicher, kannst du umgekehrte Karten dazunehmen, mit Hilfe unseres Leitfadens zu umgekehrten Karten.

Kann man die erste Legung ohne Buch machen?

Ja. Beschreibe das Bild, wähle ein Schlüsselwort, formuliere die Frage, die dir die Karte stellt: Das ist schon eine Deutung. Danach kannst du die Bedeutung in unserem Leitfaden zu den 78 Karten nachprüfen oder die aufgedruckte Bedeutung lesen, wenn dein Deck eine enthält.

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